Diese 8 Schritte braucht der Designprozess

Wie sieht der Designprozess aus?

Gute Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber und Gestalter, sind die Grundlage für erfolgreiches Design. Deshalb arbeite ich mithilfe eines Designprozesses und hier stelle ich dir die acht Schritte einmal vor.

Als Grafikdesigner habe in den letzten Jahren dutzende Designprojekte absolviert. Anfangs intuitiv, dann immer professioneller. Jetzt habe ich meinen Designprozess so definiert, dass deine Bedürfnisse als Auftraggeber im Mittelpunkt stehen.

Mit diesem Designprozess bist du als Auftraggeber ein genauso wichtiger Teil wie ich als Gestalter. Dieser Workflow hilft, alles im Blick zu behalten und macht deutlich, wie sich die Aufgaben über die einzelnen Projektschritte verteilen. Ich frage methodisch mehrere Informationen ab. Ich achte darauf, dass deine Kommunikationsmaßnahmen verständlich und glaubwürdig sind.


Acht Schritte in drei Phasen:

  • Vorbereitung
    • Briefing
    • Rebriefing
  • Umsetzung
    • Recherchen, Analysen, Moodboard
    • Ideen, Varianten, Konzept
    • Finale Entwürfe und Mediendesign
    • Reinzeichnungen und Produktion
  • Launch
    • Start Veröffentlichung
    • Dialog, Dokumentation und Erfolgsmessung

Deine Vorteile

Es gibt von Anfang an klare Projektziele. Du hast immer den Überblick über Aufgaben und Projektphasen. Es entstehen bessere Entwürfe und es sind weniger Korrekturen notwendig.

1 – Briefing


Das Briefing ist ein Telefonat oder Kick-Off-Meeting, bei dem du dein Vorhaben beschreibst und erklärst, was du dir vorgestellt hast und was du benötigst. Im Vorfeld stelle ich dir meinen „Briefing-Fragebogen“ zur Verfügung. Durch das Verschriftlichen deines Vorhabens, bekommst du ein klareres Bild, wohin du möchtest.
Ich möchte erfahren, in welcher Situation du gerade bist und wie ich dir helfen kann, um dich auf deinem Weg ein Stück zu begleiten.

Während des persönlichen Gesprächs stelle ich dir mögliche Lösungswege vor. Gemeinsam definieren wir Leistungsumfang, Budget, Kommunikationsziele, Projektablauf und Fristen. Alle Fakten sammele und dokumentiere ich für das nachfolgenden Rebriefing.

Du beantwortest im Vorfeld den „Briefing-Fragebogen“.

2 – Rebriefing

Direkt im Anschluss erstelle ich das Rebriefing. Darin fasse ich den Leistungsumfang, die geeigneten Kommunikationsmaßnahmen sowie die Kosten meiner Aufwände zusammen. Übrigens – Entstehende Druck- oder Produktionskosten externer Partner bezahlst du direkt beim Dienstleister. Dabei zahlst du nur den Einkaufspreis und schonst dein Budget.

Du überprüfst, ob das Projektziel richtig formuliert ist und die Kosten im Rahmen sind. Sobald du grünes Licht gibst, kann es losgehen.

3 – Analysen & Moodboard

Nun folgt ein Konzept mit Analysen, Recherche und Moodboard. Zunächst muss die Grundstimmung festgelegt werden. Ich sammle alles nötige Wissen und fasse es zusammen.

Grundfragen:

  • Wer sind deine wichtigsten Mitbewerber?
  • In welchem Umfeld arbeitest du?
  • Wie kannst du dich dort differenzieren?
  • Wer sind deine zukünftigen Kunden und welche Bedürfnisse haben sie?

Ich entwickele verschiedene Moodboards, die zeigen, wie deine Kommunikationsmaßnahmen aussehen könnten. Sie bilden Farben, Fotos, Schriftbeispiele, Zeichnungen, Piktogrammen und Eigenschaften deines Firmencharakters ab. Diese Phase kann drei bis sechs Werktage dauern.

Hierbei musst du nichts tun, außer für mögliche Rückfragen zur Verfügung zu stehen.

4 – Konzept mit Designvarianten

Die Kreation beginnt. Ich erstelle zehn Entwürfe und picke mir die drei besten heraus. Diese prüfe ich auf Tauglichkeit. Dann gestalte ich für jede Variante entsprechende Anwendungsbeispiele.

Deine Maßnahmen stehen nun fest, z. B.:

  • Visitenkarten
  • Briefbogen
  • Flyer
  • Etiketten
  • Website

Diese Phase kann fünf bis zehn Werktage dauern. Ich teile die Arbeit in viele kleine Etappen auf und bekomme somit auch nach Feierabend noch wichtige Ideen und Impulse, die mit in die Arbeit einfließen können.

Du bekommst ein Designkonzept, inklusive dreier Designvarianten von mir vorgestellt. Ich erkläre dir mein Konzept und wie ich mir die geplante Umsetzung vorstelle. Dabei lasse ich viel Raum für Feedback, denn jetzt ist genau der richtige Moment, um alle restlichen Bedenken auszuräumen und Unklarheiten zu beseitigen.

Du bewertest und hinterfragst die Designs und gleichst sie mit den Zielen ab. Du wählst die beste aus drei Optionen. Damit dieser Entwurf auch wirklich zu 100 % passt, kannst du zwei Korrekturrunden kostenfrei in Anspruch nehmen.

5 – Finale Design auswählen und Entwürfe optimieren

Das finale Design steht nun fest und ich gestalte alle weiteren Medien des Designs. Nun sehen wir alle Teile vor uns liegen. Ich optimieren Details und nehme letzte Korrekturen vor. Ich präsentiere dir meine getesteten Entwürfe und zeige dir die definierten Zielen zum Abgleich. Je nachdem, wie viele Maßnahmen umzusetzen sind, variiert die Dauer dieser Phase.
Du prüfst, ob alles für dich schlüssig erscheint und gleichst es nochmals mit deinen Zielen ab.

6 – Umsetzung und Produktion

Alle Entwürfe sind fertig. Nun werden Angebote eingeholt und Kosten verglichen. Ich übergebe die Produktionsdaten an involvierte Partner und betreue den Herstellungsprozess. Ich übernehme die Koordination und Kommunikation mit den Beteiligten. Die Druckproduktion dauert in der Regel zwei Wochen. Bei individuellen Umsetzungen kann es auch länger dauern.

Du als Auftraggeber stehst bei Budgetfragen zur Seite und erteilst Freigaben.

7 – Start der Veröffentlichung

Zeit zum Feiern! Alle Medien sind bereit für die Öffentlichkeit und dein neues Erscheinungsbild wird veröffentlicht. Vielleicht startest du aber auch schrittweise, indem du erstmal mit deinen Social Media Kanälen beginnst. Dank des geplanten Designprozesses wurde alles bedacht.

Nun kannst du als Unternehmer in Ruhe betrachten, welche Wirkung deine Maßnahmen erzielen. Nimm dir etwas Zeit, um auf dein Kundenfeedback eingehen zu können.

8 – Dialog, Dokumentation und Erfolgsmessung


Ich sammle dein Feedback für die Optimierungen und erstelle eine Dokumentation in Form einer Styletile oder eines CD-Manuals. Diese gibt dir eine Schnellübersicht deiner Designelemente, aller Farbwerte sowie die wichtigsten Anwendungsbeispiele. Eine solche Doku kann dir viel Zeit und Geld sparen, wenn du später etwas erweitern oder ändern willst.

Mit einem Manual hast du alle Eckdaten rund um dein Design griffbereit. Auch eine dritte Person ist damit in der Lage, etwas für dich zu gestalten und dein Corporate Design weiterzuführen.

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